Unsere Dunkelkammer

Nach der Gründung des Photohaven dauerte es nicht lange, da haben wir uns in einem Raum in Findorff eingemietet, den wir nach unseren Wünschen und vor allem für unsere Zwecke umbauen konnten. Schnell lag auf der Hand, dass wir in diesen Räumlichkeiten unser Spektrum an fotografischer Arbeit umfassend ausdehnen konnten, also schwangen Ralf und Alex den Hammer, zogen eine Trockenbauwand ein und strichen eine Wand als Projektionsfläche. Dann kamen die Möbel: Eine durchgehende Arbeitsfläche in der werdenden Dunkelkammer, in unsere Lounge kam ein Tisch, viele Stühle, Regale und dergleichen mehr.

Die Technik kam aus der Truppe, Ralf hatte uns zum Einzug eine komplette Laborausrüstung zur Verfügung gestellt, damit konnte es direkt losgehen, eine große Freude!

 

In dieser Dunkelkammer haben Alex, Sandra, Simon und Andi erste Schritte im analogen Handwerk gemacht und es war uns ein unersetzlicher Schritt. Inzwischen haben Simon und Alex eigene Dunkelkammern eingerichtet, die sehr viel mehr Komfort und eben auch fließend Wasser mit sich bringen. In Findorff konnten wir nur PE-Papiere in Schwarzweiß bearbeiten, im Labor zuhause lässt sich das ganze analoge Spektrum darstellen, also auch das höherwertige Barytpapier und Abzüge von Farbnegativen. In Summe nutzen wir seit etwa einem Jahr die Dunkelkammer in Findorff nicht mehr und arrangieren den Raum schon bald ganz neu als Studio.

 

Dennoch ist die Arbeit im Labor eine tragende Säule des Photohaven. Wie oben beschrieben haben wir die zwei "privaten" Dukas im regen Betrieb und treffen uns zu den regulären wöchentlichen Treffen ein mal im Monat, um gemeinsam an Abzügen zu arbeiten und Fotografie zu quatschen - mehr noch als mit der Dunkelkammer in Findorff!

 

 

 

 

 

Das sieht dann so aus wie in der Galerie hier unterm Text:

Sicherlich ist es nicht unser wichtigstes Thema, aber am Rande versuchen wir, Labortechnik zu erhalten. Es gibt kaum Hersteller und öffentlichen Zugang dazu, insofern war das Photohaven Racing Team schon auf Bergungsmission oder wir halfen den lieben Leuten vom Jugendzentrum Friesenstraße.

 

Auch Kunstlehrerin Angelina hat per Facebook nach Unterstützung gefragt und wir haben sie angeboten. Dabei konnten wir helfen, das Labor in der Gesamtschule Bremen-Mitte wieder in Betrieb zu nehmen. Solche Gelegenheiten sind uns fotografisches Gold und wir helfen, wo wir können. Im Falle der GSM können wir gelegentlich in Absprache dort arbeiten, Dominik kommt auch gelegentlich gucken beziehungsweise abziehen!